Bild Bild "Die Eiserne" 3. Kompanie
der Schützengemeinschaft Brake e.V.
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Chronik

An dieser Stelle möchten wir ein wenig in die Geschichte der „Eisernen“ einsteigen. Nach dem Krieg im Jahre 1954 wurde von vielen Braker Bürgern der Wunsch geäußert, wieder ein Schützenfest zu feiern. So wurde beschlossen, die Braker Schützengemeinschaft in alter Form wieder aufleben zu lassen und wieder regelmäßig ein Schützenfest zu feiern. 1955 wurde also das erste Fest veranstaltet. Das Dorf wurde im gleichen Jahr in 7 Bezirke aufgeteilt, woraus die sieben Kompanien entstanden.


Die 3. Kompanie hatte damals den Bezirk oberhalb des Marktplatzes mit Wiembecker Straße, Residenzstraße, den Stucken sowie den Buschkamp. Zur damaligen Zeit war es immer ein Bestreben der Kompanien, dass diese Bezirksteilung eingehalten wurde. Im Gegensatz zu heute gab es seinerzeit noch einen gewissen Konkurrenzkampf unter den Kompanien.


Da die 3. Kompanie schon immer recht aktiv war, wollten immer mehr Freunde und Bekannte aus anderen Bezirken bei uns eintreten und taten es dann auch. Nachdem sich dieser schleichende Prozess etabliert hatte, wurden die Regelungen etwa 1961 aufgehoben und die jeweiligen Reviere bzw. Bezirke abgeschafft. Von nun an war es möglich in die Kompanie seiner Wahl einzutreten.


Zu welcher Gelegenheit und in welchem Jahr der Name „Die Eiserne“ entstanden ist konnte leider bisher nicht nachvollzogen werden. Die Recherchen haben jedoch ergeben, dass der Name in der Schützenzeit vor dem 2. Weltkrieg entstanden ist. Das wir „eisern“ sind konnten wir zu vielen Anlässen unter Beweis stellen.


Das erste Schützenfest nach dem 2. Weltkrieg wurde auf dem Sportplatz-Walkenfeld gefeiert. Damals fand der Festakt noch auf dem Braker Marktplatz statt. Der Rundmarsch führte von Beginn an durchs Dorf. Die ersten Schützenfeste im Brake waren schon besondere Ereignisse. Dies zeigte sich auch daran, mit wie viel Mühe die Marschroute geschmückt wurde. Wie auch heute wurden die Straßen von geschmückten Birken umsäumt. Darüber hinaus wurden die Straßen wegen diesem besonderen Volksfest mit weißem Sand geschmückt. Die ersten Schützenfestjahre war es auch in Brake Brauch, dass Oberst und Major mit ihren Adjutanten zum Festakt zu Pferde erschienen.


Der Festakt wurde dann später aus verkehrstechnischen Gründen vom Marktplatz zur Schule, heute ehemaliges Rathaus genannt, verlegt. Oberst, Major und Adjutanten verzichteten dann auf die Pferde und marschierten ebenfalls zu Fuß.


Die „Eiserne“ hatte sich schon zum ersten Schützenfest den Krullkrug als Kompanielokal gewählt und trat dort auch zu den Schützenfesten und sonstigen Kompanieveranstaltungen an. Viele Schützenbrüder können sich noch an die turbulenten und feuchtfröhlichen Sitzungen im Krullkrug erinnern. Bei noch mehr Schützenschwestern und Schützenbrüdern sind die tollen Feste die dort von der Kompanie oder von der Schützengemeinschaft Brake gefeiert wurden noch in guter Erinnerung.


Das Schützenfest fand damals auf dem Walkenfeld statt. Mit Hollmann’s Mariechen als erster Festwirtin wurde das Fest im Zelt gefeiert. Der Bratwurststand wurde vom Schlachtermeister Gerhard Pfeffer, der Mitglied der 3. Kompanie war, betrieben. Die Kompanie wurde in ihrem Unterstand mit Würstchen versorgt. Als Transportmittel wurde vom Schützenbruder Pfeffer ein Bügelbrett benutzt.


In jener Zeit gab es die heute bekannten Rottbuden noch nicht. Jede Kompanie hatte einen Unterstand der einfach aus Tannen und Birken bestand zusammengebaut um sich vor Sonne und in beschränktem Maß auch gegen Regen zu schützen.


Bei den ersten Schützenfesten herrschten, insbesondere was „das Befehle“ befolgen anbelangte noch raue Sitten in der Kompanie. Bei den „Formalausbildungen“ einschließlich Gewehrübungen soll sogar so mancher Schützenbruder eine Ohrfeige erhalten haben, wenn es denn nicht so richtig klappte.


Das Königschießen wurde direkt am Schützenfest durchgeführt und fand auf „dem Schilde“ in einem alten provisorischen Schießstand statt. Die Schießscheiben waren an einem Holzverschlag angebracht. Dahinter saßen Schützenbrüder und mussten die Ergebnisse dann anzeigen.


Das Schützenfest wurde von Samstag bis Montag gefeiert.


Zum dritten Schützenfest im Jahre 1959 wählten die Schützen einen neuen und eigentlich historisch günstigeren Standort für das Schützenfest. Es wurde von nun an im Bereich des Schloss Brake gefeiert.


Die Schützenfestmontage liefen damals noch etwas anders ab als heute. Da wir damals noch mehr Gaststätten und Geschäfte in Brake hatten zogen wir durch die Braker Mitte und machten einen ordentlichen Kneipenzug, der dann in der Regel wieder beim Krullkrug und später beim Tönnchen endete. Während dieser Kneipentour wurden dann immer neue Gags ausgedacht, die dann beim Marsch und Antreten präsentiert wurden. Als Beispiele möchten wir hier nennen: Schütze Bum, Ignatz zieh die Hose aus (auf einem „Kleinen Lemgoer“ wurde eine Toilette mit Spülkasten montiert, au der Ignatz dann durchs Dorf gezogen wurde. Viel Freude wurde auch durch unseren Schützenbruder Erich Lindner verbreitet, als er auf einem Pony am Festmarsch teilnahm. Unvergesslich war auch die Teilnahme von 3 Lippischen Schützen am Festzug. Dies wurde nach einigen Jahren dann von anderen Schützenbrüdern wiederholt. Auch mit den Schwelentruper Musikfreunden wurde so mancher Gag gestartet. Der Einmarsch auf dem Festplatz im Quickmarsch wird sicherlich unvergessen bleiben.


Für die musikalische Begleitung der Schützen standen zunächst die Teutoburger Jäger nebst Spielmannszug zur Verfügung. Die Kompanie an sich hatte zunächst keine eigene Begleitung. Sie wurde seinerzeit von 3 Spielleuten mit Trommel und Querflöte vom Kompanielokal abgeholt. Mit dem Jahr 1975 erlebte die Kompanie einen musikalischen Umbruch, denn seit diesem Zeitpunkt stehen die Musikfreunde Schwelentrup der Kompanie musikalisch zur Seite und es hat sich eine echte Freundschaft entwickelt. Selbst nachdem die Schwelentruper dem Bataillon als Marschkapelle zu Verfügung stehen, finden sie noch immer Zeit für die Eiserne.


Sowohl die Laubbuden als auch die Rottbude, heute als Zelt, haben für die Kompanie schon immer eine wichtige Rolle auf allen Schützenfeste gespielt. Insofern möchten wir hierzu auch etwas ausführlicher Berichten.


Wenn man über die „Schäferbrücke“ in Richtung Schloss ging konnte man nun den Wandel von den Laubbuden zu Rottbuden beobachten. Denn direkt hinter dem Torbogen der Schäferbücke in Richtung Schloss wurden nun etwas festere Behausungen für die Kompanien gebaut. Die „Eiserne“ erhielt altes Bauholz von der Firma Fritz Carrel und baute daraus und mit Planen eine Bude, in der von nun an auch das Kompanie- oder auch Rottbier ausgeschenkt wurde. Es gab eine Theke und auch fließendes Wasser, dies insbesondere bei Regenfällen und zwar mitten durch die Rottbude.


Als nächstes wurde von der Kompanie dann in viel Kleinarbeit eine tolle Theke bei Mischer’s auf dem Holsterberg gebaut. Schon während des Bauens wurde so manches Bier und so mancher Schluck getrunken. Man hatte viel Spaß bei dieser Bauaktion. Es war eine wirklich sehr schöne Theke mit allen Raffinessen. Was die Erbauer jedoch nicht bedacht hatten, war das unwahrscheinlich hohe Gewicht, das diese Theke hatte. Für den Transport vom Lagerort zur Rottbude war schon eine größere Anzahl von Schützen erforderlich.


Da die „Eiserne“ es leid war jedes Schützenfest immer wieder aus anderen Brettern und Balken eine Rottbude zu bauen, wurde auf Anregung von Wolfgang Ölmüller beschlossen eine Rottbude aus Stahl zu bauen. Kosten durfte es nicht viel, daher wurden die Rohre von Wolfgang Oelmüller von der Zuckerfabrik in Lage besorgt. Nach Plänen von Wilhelm Diekmann aus dem Bohlenweg und Wolfgang wurde dann in viel Kleinarbeit und mit vielen Schweißgängen die Rottbude gebaut. Da für den Bau ein großer Zeitaufwand erforderlich war musste auch eine angemessene Einweihung erfolgen. Der erste Probeaufbau erfolgte mit einer riesigen Einweihungsfeier auf dem Hof des damaligen Hauptmann Walter Brink.


Nachdem jahrelang Tische und Stühle vom Krullkrug ausgeliehen wurden, bekam die Kompanie zunächst Tische, die beim Umbau der Braker Schule übrig waren geschenkt. Um auch endlich eigene Sitzgelegenheiten zu besitzen wurde wieder ein weit reichender und mit Arbeit verbundener Beschluss gefasst: „Wir bauen uns Bänke“. Wieder kamen die Stahl und Holzbauer in Mischer’s Scheune zum Einsatz. Auch die Bänke ließen wieder viel Schweiß laufen obwohl es zur Bauzeit, nämlich mitten im Winter, bitter kalt war. Der Schweißverlust wurde dann aber mit sehr viel Schluck wieder ausgeglichen.


Nun war die Rottbude nebst Einrichtung komplett. Aber was war mit dem Platz? Irgendwie reichte es hinten und vorne nicht mehr. Was sollte denn nur gemacht werden? Hinten Mauer, vorn Marschweg. Auch die anderen Kompanien dehnten sich aus. Hierdurch verschoben sich die Stellplätze an der Mauer, so dass wir durch eine Maueröffnung direkt hinter unserer Rottbude dann auch den Schlosspark nutzen konnten.


Der Rottbudenaufbau war schon immer ein tolles Erlebnis. Rohre, Platten, Planen, Tannen, Schrauben usw. was war es doch für eine Quälerei! Aber was soll´s es gab so viel Spaß und es floss so manches Bierchen und so mancher Schluck bevor das eigentliche Fest dann losging. Es gab einen Rottbudenaufbau, da schien nur noch ein einziger Schütze am Werk zu sein. Irgendwie lief es mit dem Ausrichten der Bude nicht so richtig und ein Schütze meinte: „Einer muss doch das Sagen haben!“ Damit hatte er genau das Richtige gesagt, denn jeder wusste es doch besser. Und so trug es sich zu, dass die Schützen nach und nach in Richtung Bierweg verschwanden weil hier Gerd Hölscher mit einem angezapften Fass Bier stand. Und das war wohl besser als Befehlen zu folgen. Nach kurzer Zeit war nur noch ein Schütze beim Aufbau. Als er die Abwesenheit der anderen nach einer Weile bemerkte, ging er auch in Richtung Bierweg, gab eine Runde Bier aus und verzichtete dann aufs Befehle erteilen. Und komisch, im Nu war die Rottbude aufgebaut.


Später wurde dann der Standort der Rottbuden an den Rand des Parkplatzes in Richtung Oelmühle verlegt. Hier hatten wir dann das Glück, das dort befindliche große Carport nutzen zu können, denn Platz hatten wir nie genug, denn die Kompanie wuchs stetig. An diesem Standort wurden dann das gesamte alte Inventar gegen neue Festzeltgarnituren ausgetauscht und auch statt der schweren Theke kam nun eine Leihtheke zum Einsatz.


Da die Rottbude nebst Carport auch schon wieder zu klein geworden war und zudem ein erneuter Standortwechsel für die Rottbuden an den jetzigen Standort vorgesehen war. Gab es den plötzlichen Beschluss ein Zelt anzuschaffen. Mit einer großzügigen Spende erfolgte die Anschubfinanzierung durch unseren damaligen Rottmeister und später Leutnant Karl-Heinz Kaspersetz. Es ist uns jedoch wichtig, an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass insbesondere der Kauf von Bausteinen, die seinerzeit 10,00 DM kosteten die endgütige Umsetzung des Beschlusses ermöglicht hat. Wir wissen, dass damals jeder Schützenbruder mindestens einen Baustein gekauft hat. Es gab auch eine riesige Menge Schützen, die weit aus mehr Bausteine erworben haben.


Ein erster Aufbau des neuen Zeltes erfolgte im Garten unseres damaligen Hauptmann Herbert Freitag. Mit einem zünftigen Fest wurde die „neue Rottbude“ eingeweiht. Als Transportmittel wurde ein eigener Anhänger angeschafft.


Nach dem erste Schützenfest im neuen Zelt reichte der Platz schon wieder nicht mehr aus, so dass dann eine Verlängerung von 3 Metern angeschafft wurde. Insgesamt hat unser Zelt eine Länge von 15 und eine Breite von 8 Metern. Durch den „Anbau“ war dann leider der Anhänger wieder zu klein, so dass hier nach einer neuen Lösung gesucht werden musste. Es gab eine, die jedoch dann beim ersten Anlauf in einer Vorstandabstimmung bei 6 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme „demokratisch“ abgelehnt wurde. Nachdem die Nein-Stimme dann einmal beim Aufladen dabei war durfte die Lösung umgesetzt werden und man konnte es kaum glauben: Die Eiserne konnte ihren Anhänger gegen ein Fass Bier eine Flasche Schluck und einen LKW bei Gerd Hölscher eintauschen. Aus Altersgründen wurde der LKW dann, wie immer bei geselligem Beisammensein zum Anhänger umfunktioniert. Zwischenzeitlich wurden neben dem Schützenfest schon „lippeweit“ unzählige Feste in unserem Zelt gefeiert.


Wie schon anfangs erwähnt, hatte sich die Kompanie von Anfang an den Krullkrug zum Kompanielokal auserkoren. Hier gab es viele Kompanieversammlungen und auch Kompaniefeste, an die sich jeder gern erinnert. Schon der Aufbau und das Schmücken des großen Saales machte damals richtig Spaß. Noch toller waren dann jedoch die Feste. Bei einer Tombola gewann unser damals 1. Vorsitzender Oskar Brink, der natürlich auch Mitglied der Kompanie war, ein Fahrrad. Anwesende werden sicherlich nie vergessen, wir Oskar damals das Rad auf dem Saal einfahren musste. Einmal wurde auch ein riesiges Schlachtefest mit Wurstverlosung durchgeführt. Hierzu wurde ein fettes Schwein gekauft und dann in Eigenregie, natürlich mit einem Hausschlachter, von der Kompanie verwurstet.


Auch tolle Fahrten und Wanderungen hat die Kompanie von Anfang an veranstaltet. Ein Aufzählen würde den Rahmen sprengen; jedoch einige Tolle Ereignisse möchten wir kurz ansprechen.


So gab es u.a. tolle Feten nach den Wanderungen „Unter den Eichen“, „Am Pastorenbusch“ und im Steinbruch Maßbruch mit Lagerfeuer und Ständchen der Musikfreunde bei Einbruch der Dämmerung.


Es gab super Kompaniefeste im Zelt, auf dem Eichenhof in Schwelentrup, auf Hilkemeiers Hof (alt und neu). Seit dem Jahr 2004 in dem beide Kompanien gemeinsam ihr 50-jähriges Bestehen feierten, finden gemeinsame Kompaniefeste der Eisernen und des Löwenrott (2. Kompanie) statt. Bisher waren es immer hervorragende Feiern, an die jeder gern zurückdenkt.


Auch verschiedene Fahrten hat es schon gegeben.


Im Herbst 1994 ging es ins Erholungsdreieck Bayrischer Wald nach Grafenwiesen. 3 Tages Stress wie auf dem Schützenfest. Morgens um 3 ging es mit 2 Bussen, die mit Marschverpflegung in flüssiger Form für Hin- und Rückweg gerüstet waren auf große Fahrt. Nach einem Frühstück mit Weißwurst und Mittagessen mit dunklem Starkbier kam die Kompanie im Hotel an. Nachdem ein Schützenbruder keine „Träger“ finden konnte wurden zunächst die Quartiere bezogen. Es gab dann ein volle Programm: Gemütliches Zusammensein, Wanderung, Skilift, zünftiges Essen auf der Berghütte, Fahrt nach Pilsen mit Brauereibesichtigung, Besichtigung eines Marktes, auf dem uns dann eine Plastikente zugelaufen ist, die uns jahrelang in der Rottbude als Spardose diente, zünftiges Fest im Hotel, bei dem sich unser Leutnant Dirk für die weite Zukunft seine Königin wählte, Beschaffung von Marschverpflegung für die Rückfahrt, denn alles war schon auf der Hinfahrt vertilgt. Für einen ausführlichen Bericht wären sicherlich 10 Seiten notwendig.


Fahrten zur Bundeswehr in Augustdorf, mit Leben im Felde, Vorträgen, Waffenschau, Panzerfahrt und vieles mehr. Besichtigung des Fahrsimmulators mit anschließenden Kantinenbesuchen und Abschlussfete.


„Ein schöner Tag in Willingen“ als Herbstwanderung. Nach der Ankunft um 9.00 Uhr reichhaltiges Frühstück im Hotel Willinger Brauhaus mit Partystimmung.


Führung "Unter Tage" durch das alte Schieferbergwerk "Grube Christine Ein zünftiger Eintopf im Willinger Brauhaus, wo die Stimmung bereits auf dem Höhepunkt war. Nach der Stärkung besuchte die Truppe dann dem Willinger Hausberg, den "Ettelsberg". Die Seilbahnfahrt allein ist schon war ein Erlebnis! Mit Erstaunen konnte man in Siggis Hütte feststellen, wie viele Menschen auf einem Quadratmeter Platz haben. Während der Rückwanderung bzw. Rückfahrt konnte man das herrliche Panorama Willingens und der umliegenden Berge genießen.


Danach wurde „Die Eiserne“ im "Willinger Brauhaus" erwartet. Einem Fachfilm über das Bierbrauen folgte die Führung durch Sudhaus, Gär- und Lagerkeller. Das Flair des Brauhauses hatte die Truppe dann durstig gemacht. Bei frischem "Willinger-Landbier" wurde dann das bekannte "Brauhaus-Buffett" serviert.


Anschließend konnte man sich dann noch ein bisschen dem lustigen Treiben und der Stimmung in der "Malztenne" hingeben, bevor dann leider die Rückreise angetreten werden musste. Viele hätten sich sicher noch einen längeren Aufenthalt in Willigen gewünscht. Wie das Leben jedoch spielt, auch ein schöner Tag geht irgendwann zu Ende.


Freundschaft zu den Lüdenhausern: Auf Einladung vom damaligen Oberleutnant Udo und Hauptmann Egon besuchten Teile des Lüdenhauser Thrones im Jahr 2001 die Kompanie in der Rottbude. Nachdem es dem Thron so gut gefallen hatte, wurde die Kompanie dann im Jahr 2002 kurzfristig vom neuen Königspaar Angelika und Dieter mit einer Abordnung zum Schützenfest in Lüdenhausen eingeladen. Dieser Einladung folgte die Kompanie sehr gern. Seit damals nimmt die Kompanie mit einer Abordnung am Schützenfestsonntag teil. Nach anfänglicher Skepsis beider Vereine hat sich zwischenzeitlich eine echte Freundschaft zwischen dem Schützenverein Lüdenhausen und der Eisernen ergeben. Die „Lüdenhauser“ nebst Königspaar nehmen seit 2003 ab Sonntagsmittag aktiv am Kompanieleben und am Rundmarsch teil. Im Jahr 2008 nahmen dann neben der Eisernen erstmals Braker Vorstand und Thron am Lüdenhauser Rundmarsch teil.


Auch im Vorstand der Schützengemeinschaft Brake e.V. ist die Eiserne seit vielen Jahren gut vertreten. Aus der Kompanie wurden bisher folgende Mitglieder in den Vorstand berufen: Oskar Brink als langjähriger Vorsitzender, Ehrhard Freitag als langjähriger Kassierer, Horst Oechler als Schatzmeister Vorsitzender, Ernst-Hermann Mischer als Major, Hubertus Sprick als Adjutant und Hauptmann des Bataillons sowie Bernhard Kicinski als Adjutant und Major.


Mit diesen Ausführungen soll nur ein grober Überblick über die „Geschichte“ der „Eisernen“ gegeben werden. Wir erheben keinerlei Ansprüche darauf, dass wir alles richtig und vollständig wiedergegeben haben. Wir hoffen jedoch, dass diese Zeilen Anregung für alle Schützenschwestern und Schützenbrüder sind, besondere Ereignisse aufzuschreiben und an den Webmaster zu senden, damit wir dann eventuell einmal eine komplette Chronik für die „Eiserne“ aufstellen können.


Verfasst von
Ehrenhauptmann Herbert Freitag
Ehrenoberleutnant Udo Gleim